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Am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg schossen die Forschenden jetzt mit energiereichen Ionen auf das Material und wunderten sich: Der Beschuss führte nämlich nicht dazu, dass - wie erwartet - das Material mit je 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit den einen oder anderen Zustand einnimmt. Vielmehr wurde es mit jeder Salve verlässlich vom jeweils einen in den anderen Zustand überführt, heißt es in einer Aussendung der TU Wien. "Quanteneffekte sorgen also dafür, dass das Ergebnis danach nicht völlig zufällig ist, wie man naiv erwarten könnte, sondern dass es hier zu einem vorhersagbaren Umschalten kommt", wird Richard Wilhelm vom Institut für Angewandte Physik der TU zitiert.
«Licht durch die Wand - Die Suche nach dunkler Materie im Hera-Tunnel» vom 26.09.2017) Foto: Christophe Gateau/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
