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Schießen mit Ionen legt in Spezialmaterial Schalter um

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Getestet wurde am DESY in Hamburg
©APA, dpa, Christophe Gateau
In dem Spezialmaterial "Tantaldisulfid" stehen die Teilchen in einem besonderen quantenphysikalischen Verhältnis zueinander. Ein wissenschaftlich erstaunliches Verhalten auf Basis dieser Teilchen-Beziehungen hat nun ein Team um Forschende der Technischen Universität (TU) Wien zusammen mit deutschen Kolleginnen und Kollegen im Fachmagazin "Nano Letters" beschrieben. Prinzipiell können sich die Kristalle in zwei sogenannten Oberflächen-Konfigurationen befinden, bei denen die quantenphysikalisch miteinander verbundenen Elektronen verschieden geordnet sind.

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Am Deutschen Elektronen-Synchrotron (DESY) in Hamburg schossen die Forschenden jetzt mit energiereichen Ionen auf das Material und wunderten sich: Der Beschuss führte nämlich nicht dazu, dass - wie erwartet - das Material mit je 50-prozentiger Wahrscheinlichkeit den einen oder anderen Zustand einnimmt. Vielmehr wurde es mit jeder Salve verlässlich vom jeweils einen in den anderen Zustand überführt, heißt es in einer Aussendung der TU Wien. "Quanteneffekte sorgen also dafür, dass das Ergebnis danach nicht völlig zufällig ist, wie man naiv erwarten könnte, sondern dass es hier zu einem vorhersagbaren Umschalten kommt", wird Richard Wilhelm vom Institut für Angewandte Physik der TU zitiert.

Service: https://doi.org/10.1021/acs.nanolett.5c04268

«Licht durch die Wand - Die Suche nach dunkler Materie im Hera-Tunnel» vom 26.09.2017) Foto: Christophe Gateau/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

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