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Diskutiert werden unter anderem die Instandhaltung historischer Monumente, digitale Überwachungssysteme, Restaurierungsmethoden sowie die Erneuerung archäologischer Areale im urbanen Raum. Weitere Themen sind innovative Ticketing-Systeme zur Betrugsbekämpfung, multimediale Vermittlungskonzepte, Fundraising-Modelle und neue Kommunikationsformen - von sozialen Medien bis hin zum Einsatz filmischer Erzählweisen.
"Rom entwickelt sich zu einem kulturellen Hub des Austauschs zwischen Europa und dem Mittelmeerraum - dank der Autorität seines Erbes und dessen Managements", erklärte Simone Quilici, seit Oktober 2025 Leiter des archäologischen Parks des Kolosseums, am Rande des Fachkongresses.
An der dreitägigen Tagung, die am Freitag in der Curia Julia im Herzen des Forum Romanum endet, beteiligten sich Wissenschafter, Fachleute und Verantwortliche bedeutender archäologischer Stätten des Mittelmeerraums, die sich über zentrale Fragen von Schutz, Verwaltung und Vermittlung archäologischen Erbes im 21. Jahrhundert austauschen. "In diesem Szenario ist Rom so etwas wie das Mutterhaus der Archäologie", sagte Quilici, der auch Landschaftsarchitekt ist. Archäologische Stätten müssten heute neu gedacht und wieder stärker mit Städten und ihren Bewohnern verknüpft werden.
Als Beispiel gilt das Kolosseums, das 2025 15 Millionen Besucher meldete. 2026 sind unter anderem exklusive Führungen, kostenlose Kurse in Latein und Griechisch sowie regelmäßige Lesegruppen geplant. "In Rom wird Archäologie nicht nur bewahrt, sondern aktiv weiterentwickelt - und dient damit international als Modell", erklärte Quilici.
Weitere Vorzeigeprojekte betreffen die Einführung integrierter digitaler Ticketsysteme an der Via Appia Antica und im Nationalmuseum Rom sowie Hightech-Restaurierungen wasserbezogener Anlagen in der Villa Adriana bei Tivoli und in den Caracalla-Thermen. Große Resonanz fanden zudem Baustellenbesuche an der Crypta Balbi und der neuen Metrostation Colosseo-Fori Imperiali.
This photograph shows a view of the entrance of the 'Colosseo' new Metro station, designed as a museum to showcase the archaeological findings uncovered during its construction, as it opens to the public, with the Colosseum in the background, in Rome on December 16, 2025. (Photo by Filippo MONTEFORTE / AFP)






