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Ein solches Ereignis komme laut Wissenschaftern nur "einmal im Jahrhundert oder sogar noch seltener". Die Forscher führen die Entstehung des Kraters auf den Einschlag eines Kometen oder Asteroiden von der Größe eines drei- bis sechsstöckigen Hauses im Frühjahr 2024 zurück. Der Einschlag war in den vergangenen zwei Jahren zunächst unbemerkt geblieben.
Er wurde erst entdeckt, als der NASA-Experte Robert Wagner, ein mit der NASA-Sonde Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO) befasster Forscher, ihn bei einer neuen Untersuchung der Mondoberfläche bemerkte. Der Krater tauchte demnach als "großer heller Punkt, umgeben von einem dunklen Halo", einem optischen Lichtphänomen, auf.
Viele Mondkrater sind zwar weitaus größer als McGetchin. Doch die Erforschung der Entstehung eines Kraters nahezu in Echtzeit kann zu einem besseren Verständnis von der Beschaffenheit des Mondes beitragen. Für künftige bemannte Mondmissionen, wie sie die USA und auch China planen, können diese Erkenntnisse von großem Wert sein.
Für das Jahr 2028 strebt die NASA erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder eine Mondlandung an. Zuletzt waren US-Astronauten 1972 mit Apollo 17 auf dem Mond gelandet, danach wurde das kostspielige Programm eingestellt. Der Konkurrent China plant für 2030 eine Mondlandung.
The NASA logo is displayed at the Earth Information Center exhibit, at NASA headquarters in Washington, DC, on June 21, 2023. NASA’s Earth Information Center, which is part physical, part online, is an effort that blends science and visualizations to allow visitors to see how our planet is changing. (Photo by Stefani REYNOLDS / AFP)
