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Das mexikanisch-slowenische Team um den Archäologen Ivan Šprajc musste zunächst mit Macheten einen fünf Kilometer langen Pfad freischlagen und anschließend weitere sechs Kilometer in den Regenwald vordringen, um die Fundstätte zu erreichen. Dort entdeckten sie einen 13 Meter hohen Pyramidentempel, Altäre, palastartige Gebäude, Plätze, Wasserkanäle sowie einen Stein mit einer eingravierten Enthauptungsszene.
Die Ruinen wurden mit Hilfe laserbasierter Technologie erforscht und teilweise ausgegraben. "Die Denkmäler und Hieroglyphentexte liefern neue Erkenntnisse über die letzten Jahrhunderte der Maya-Zivilisation", schrieb Kulturministerin Claudia Curiel de Icaza auf X.
Im Vergleich zu anderen Fundorten sei der Zugang zu der historischen Stätte deutlich schwieriger gewesen, sagte Teamleiter Šprajc - daher der sinnbildlich für den Ort ausgewählte Name Minanbé. Die Stätte war demnach unberührt und wies keine Anzeichen von Plünderungen auf. "Das war eine große Überraschung für uns", sagte Šprajc.
Undated handout picture released by the INAH of the Chactun (Red Stone or Big Stone) archaeological site located north of the Calakmul Biosphere reservation southeast of Campeche, Mexico. Discovered two weeks ago by a team of Mexican and foreign archaeologists, the site is believed as having been the head of a vast region between 600 and 900 A.D. AFP PHOTO/INAH RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO/INAH" - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS (Photo by HO / INAH / AFP)






