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Verantwortlich für die Differenz sind unter anderem die Aufwände für Inklusionsplätze bzw. heilpädagogische Gruppen. Dieser Bereich wird fast gänzlich von der Stadt abgedeckt. Weiters empfiehlt der Stadtrechnungshof eine fortlaufend aktuell gehaltene Dokumentation der Kostenrechnung, was laut Stadt ebenfalls bereits veranlasst worden sei. Auch die Umsetzung der Empfehlungen der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zum Kostenrechnungsmodell sei bereits initiiert.
Die Prüfung des Stadtrechnungshofs erfolgte auf Antrag der ÖVP, was die zuständige Stadträtin, Vizebürgermeisterin Bettina Emmerling (NEOS), wohl dazu veranlasst hat, nun Zahlen auf den Tisch zu legen. "Der Bericht bestätigt die jahrelange Kritik der Wiener Volkspartei an fehlender Transparenz und mangelhafter Kostenkontrolle bei den Wiener Kindergärten", kritisierte ÖVP-Bildungssprecher Harald Zierfuß dennoch in einer Aussendung. Ein "vernichtendes Zeugnis für die Amtsführung" von Emmerling sah auch sein blaues Gegenüber Maximilian Krauss.
Die Grünen nahmen den Bericht des Stadtrechnungshofs zum Anlass, die Neuaufstellung des Fördersystems für private Kindergärten in Wien zu fordern. Diese seien "eine tragende Säule der frühkindlichen Bildung", da sie rund zwei Drittel des gesamten Platzangebots bereitstellten, meinten Julia Malle und Felix Stadler.
++ THEMENBILD ++ Illustration zu den Themen Kinder / Kindergarten / Kinderbetreuung / Bildung. Im Bild: Blick in einen Kindergartenraum in Wien, kurz vor Schulbeginn am Freitag, dem 29. August 2025.





