ABO

IPCC soll im Dezember über nächsten Sachstandsbericht beraten

Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
2 min
Auch Waldbrände werden mehr
©Afp, APA, PATRICIA DE MELO MOREIRA
Nach den vorerst gescheiterten Verhandlungen über den Zeitplan für den nächsten großen Sachstandsbericht will der Weltklimarat (IPCC) Anfang Dezember erneut über noch offene Fragen beraten. Bei der virtuell abgehaltenen Sitzung von 1. bis 3. Dezember solle über die Veröffentlichung des nächsten Sachstandsberichts sowie über den Haushalt beraten werden, erklärte der Weltklimarat am Donnerstag.

von

News auf Google bevorzugen

Bei den IPCC-Beratungen Mitte Oktober in der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba hatte es keine Einigung über den Zeitpunkt der Veröffentlichung des nächsten Berichts gegeben, in dem aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zum Fortschreiten des Klimawandels aufgelistet werden. Die Verhandlungen wurden deshalb ausgesetzt.

Viele der fast 200 Mitgliedstaaten plädierten in Äthiopien für eine Veröffentlichung des Berichts rechtzeitig vor dem UNO-Klimagipfel 2028. Einige IPCC-Mitglieder, darunter Saudi-Arabien, Indien und China, argumentierten, dass mehr Zeit benötigt werde, um Erkenntnisse und Daten aus Entwicklungsländern einzuarbeiten. Sie sprechen sich für eine Veröffentlichung erst im Jahr 2029 aus.

Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) wurde 1988 gegründet. Seine Aufgabe ist es, die Politik neutral über die wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel und über mögliche Gegenmaßnahmen zu informieren. Dazu werden regelmäßig umfangreiche Sachstandsberichte erstellt, für die Tausende Klimawissenschaftler ihre Erkenntnisse zusammenführen. Sie werden normalerweise alle fünf bis sieben Jahre veröffentlicht. Der letzte Bericht erschien 2021. Die Sachstandsberichte sind zentraler Bezugspunkt für die Klimapolitik vieler Staaten.

Silhouettes of firefighters tackling a wildfire are pictured at Veiga village in Agueda, Aveiro on September 17, 2024. Thousands of firefighters battled wildfires in Portugal that have killed seven people and burnt more land in a matter of days than the rest of the summer combined. Raging since the weekend before worsening on September 16, the blazes have also left at least 40 people injured, including 33 firefighters, according to the latest figures from the authorities. Scientists say that fossil fuel emissions are worsening the length, frequency and intensity of heatwaves across the world. The rising temperatures are leading to longer wildfire seasons and increasing the area burnt in the flames, according to the United Nations Intergovernmental Panel on Climate Change. (Photo by Patricia DE MELO MOREIRA / AFP)

Monatsabo ab € 21,75
Ähnliche Artikel
2048ALMAITVEUNZZNSWI314112341311241241412414124141241TIER