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Streik legt Fährverkehr in Griechenland weitgehend lahm

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Betroffen sind Piräus und sechs weitere Häfen
©Afp, APA, ARIS MESSINIS
Wegen eines Streiks der Seeleute ist der Fährverkehr in Griechenland weitgehend zum Erliegen gekommen. Betroffen sind Piräus und sechs weitere wichtige griechische Häfen, berichtete der griechische Rundfunk ERTNews am Freitag. Zahlreiche griechische Inseln, die über keinen Flughafen verfügen, bleiben damit für den Tag von der Außenwelt abgeschnitten. Viele Touristen mussten aus diesem Grund ihre Reisepläne ändern und geplante Ausflüge oder Weiterreisen verschieben.

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Die Gewerkschaften der Seeleute fordern unter anderem eine Erhöhung der Löhne um zwölf Prozent, bessere Arbeits- und Sicherheitsbedingungen sowie eine Verkürzung der täglichen Arbeitszeit auf sieben Stunden. Außerdem verlangen sie, dass sich verpflichtend Ärzte an Bord der Schiffe befinden.

Ferner fordern die Gewerkschaften, Seegebiete, in denen bewaffnete Konflikte stattfinden, als Kriegsgebiete einzustufen. Seeleute sollten nicht in diese Regionen entsandt werden. Zudem müsse der Transport von Kriegsmaterial mit Handelsschiffen eingestellt werden. Der Streik soll am Samstagmorgen enden.

A man walks in front of a docked ferry at the port of Piraeus, near Athens, during a 48-hour strike of port workers on October 22, 2024. (Photo by Aris MESSINIS / AFP)

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