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Forschung Austria verweist auf aktuelle Zahlen. 56 Prozent der derzeit Studierenden sind Frauen. Nach dem Studium würden jedoch weiterhin vornehmlich Männer in der Forschung ankommen. Knapp 50.000 Frauen arbeiten laut Zahlen der Statistik Austria aus dem Jahr 2023 in Österreich im Bereich Forschung und Entwicklung, das entspreche 32 Prozent aller Forschenden. In Vollzeitäquivalente umgelegt seien es nur noch 25 Prozent.
"Frauen sind somit in Forschung und Entwicklung weiter deutlich unterrepräsentiert", schreibt der Verband und will das ändern, denn Diversität sei ein Schlüsselfaktor für Erfolg in der Forschung. Vor allem der sogenannten "Leaky Pipeline", das Sinken des Frauenanteils mit zunehmender Karrierestufe, müsse ein besonderes Augenmerk geschenkt werden.
Mit sechs Leitlinien will Forschung Austria daher Verbesserungen und Angleichungen in Richtung mehr Diversity, Equality und Equity (DEE) in Gang setzen. Damit soll kontinuierlich der Anteil von Frauen in Wissenschaft und Forschung, insbesondere im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) gesteigert werden:
1. Vielfalt als Qualitäts- und Erfolgsfaktor leben und sichtbar machen2. Strukturelle Maßnahmen für nachhaltige Gleichstellung setzen3. Unternehmenskultur Schritt für Schritt verändern4. Kontinuierliche Analyse & Monitoring5. Ein erweitertes Führungsverständnis im Sinne von DEE6. Diversität strategisch verankern
Service: Forschung Austria





