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Die ältesten Zeugnisse sind demnach 10.000 Jahre alt - und reichen von der Vorgeschichte bis in die Zeit nach der islamischen Eroberung. Der Leiter des ägyptischen Antiquitätenrates sprach von "einem natürlichen Freiluft-Museum". Die Gravuren könnten Aufschluss "über das Leben und die wirtschaftlichen Aktivitäten früher menschlicher Gemeinschaften" geben, erklärte das Tourismusministerium.
In den Höhlen rund um die Felsenformationen seien tierische Exkremente, abgetrennte Steine und Überbleibsel von Feuerstellen gefunden worden. Dies lasse darauf schließen, dass diese für längere Zeiträume als Unterschlupf genutzt worden seien. Unweit der Fundstelle befindet sich das griechisch-orthodoxe Katharinenkloster, eines der ältesten Klöster der Christenheit. In dessen Nähe wird derzeit ein enormes Bauprojekt zur Förderung des Tourismus geplant - gegen den Widerstand der größtenteils aus Beduinen bestehenden lokalen Bevölkerung.






