Die deutsche Alexander von Humboldt Stiftung würdigt den gebürtigen Österreicher Reinhard Maurer "als Pionier der Anwendung von Methoden des Maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz in der theoretischen Chemie" mit der "Alexander von Humboldt-Professur 2026". Die von ihm entwickelten Methoden seien wichtig für die computergestützte Materialforschung und würden sich auch auf andere Fachgebiete übertragen lassen.
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Mit der mit 5 Mio. Euro dotierten Auszeichnung wird der zuletzt in Großbritannien tätige Forscher nach Deutschland, genauer Göttingen, geholt: Nominiert wurde er für die Ehrung von der Georg-August-Universität Göttingen gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften. Maurer, gebürtiger Steirer, der an der Universität Graz studiert hat, promovierte 2014 an der Technischen Universität München, wechselte dann an die Yale University (USA) und schließlich an die University of Warwick (Großbritannien), wo er seit 2022 eine Doppel-Professur für rechnergestützte Oberflächenchemie und Grenzflächenphysik hielt. Die Auszeichnung wird ihm am 12. Mai in Berlin verliehen.
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