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"Damit historische Gegenstände für die Auseinandersetzung und Aufarbeitung von Demokratie- und Diktaturgeschichte erkenntnisbringend sein können, braucht es ihre umfassende Einordnung: Woher stammt das Objekt? Was bedeutet das eine oder andere Symbol? Wer hat den Gegenstand wie und warum verwendet?", so das hdgö. Jedes der über 5.000 Objekte sei umfassend fotografiert worden. Zusammen mit ausführlichen wissenschaftlichen Beschreibungen würden sich so unerwartete Perspektiven auf die Geschichte eröffnen, nicht nur auf die Herstellung des Objekts, sondern auch auf die Bedeutung und Nachnutzung.
"Wir als Haus der Geschichte Österreich stellen kulturhistorische Artefakte nicht einfach als eine Ansammlung von Dingen ins Netz, unsere 'Sammlung Online' vermittelt die jeweiligen Kontexte der Museumsobjekte", wurde hdgö-Direktorin Monika Sommer zitiert. Österreichische Geschichte werde so anhand von Objekten wissenschaftlich erschlossen, für viele nutzbar gemacht und langfristig gesichert. "Unser Anspruch ist es, verlässliches Wissen bereitzustellen - auch als Gegenpol zu verkürzten oder verzerrten Darstellungen von Geschichte im digitalen Raum."
(S E R V I C E - https://hdgoe-sammlung.onb.ac.at/AIS6/ais/search/simple )
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/Hochmuth/GEORG HOCHMUTH






