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Sie seien je fünf Mal in Tiefen bis zu 6.000 Metern unter der Meeresoberfläche vorgedrungen und hätten erstmals Daten aus der Tiefsee übertragen. Damit sei Frankreich nach den USA und China das dritte Land, das Messgeräte für extreme Tiefen entwickelt habe. "Jetzt können wir die Folgen des Klimawandels bis in die Abgründe der Weltmeere hinein verfolgen", sagte die Meeresforscherin Virginie Thierry.
Bis 2028 sollen 30 dieser Messroboter in die Flotte des internationalen Argo-Beobachtungssystems integriert werden. Dieses umfasst derzeit bereits mehr als 4.000 Treibbojen, die Daten zu Temperatur, Sauerstoff- und Salzgehalt sowie zur Strömung übermitteln. Etwa 30 Nationen beteiligen sich an dem seit dem Jahr 2000 bestehenden Programm.
Frankreich hat nach Angaben von Argo derzeit 306 Messroboter, Deutschland 298. Die USA liegen mit etwa 2.300 Treibbojen mit Abstand vorn.
A French technician and diver manipulates an Argo float at the Ifremer Centre for Computing and Data for the Sea control in Plouzane, western France, on October 15, 2025. The deep Argo floats are designed to go to 6000 meters to collect information from inside the ocean. (Photo by Fred TANNEAU / AFP)






