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Einmal in der Küche in Umlauf gebracht, können die Keime anschließend auf andere Lebensmittel übergehen, was zu schwerwiegenden Erkrankungen führen kann. "Um das Risiko einer Lebensmittelvergiftung zu minimieren, empfehlen wir, rohes Fleisch nur mit einer Gabel aus der Verpackung zu nehmen und gleich gründlich durchzugaren. So sind auch gefährdete Mitmenschen geschützt", so Lebensmittelexpertin Antonia Brandstädter.
Und wenn das Fleisch im eigenen Saft schwimmt? Dann raten Expertinnen und Experten, dass man sehr feuchte Fleischoberflächen bei Bedarf mit Einmal-Küchenpapier abtupfen kann. Allerdings müsse man das Papier danach sofort entsorgen.
Beim Kochen selbst ist es wichtig, das Fleisch gründlich durchzubraten. Die Kerntemperatur sollte mindestens 70 Grad erreichen, das töte die meisten Krankheitserreger ab. Und wie erkenne ich, dass das Fleisch durchgegart ist? Wenn der austretende Fleischsaft klar ist, so Brandstädter. Bei Geflügel verhält es sich ein wenig anders: Das ist durch, wenn sich das Fleisch leicht vom Knochen ablösen lässt.
Und noch ein Hygiene-Tipp: Nach der Zubereitung von rohem Fleisch sollten alle Oberflächen und Werkzeuge gründlich gereinigt werden - am besten mit heißem Wasser und Spülmittel, um eine weitere Verbreitung von Keimen zu verhindern.
ILLUSTRATION - Rohes Fleisch sollte nicht gewaschen werden: Wasserspritzer können Keime in der Küche verbreiten und das Infektionsrisiko erhöhen. (zu dpa: «Rohes Fleisch vorm Zubereiten abspülen? Gefährlicher Irrtum») Foto: Christin Klose/dpa-tmn - Honorarfrei nur für Bezieher des dpa-Themendienstes +++ dpa-Themendienst +++






