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Der im März durchgeführte Eingriff eröffne neue Perspektiven für bisher schwer behandelbare Krankheitsbilder: Herzschichten, die mit konventionellen Katheterablationen nicht ausreichend behandelt werden können, werden mit dem innovativen Verfahren erreicht.
Die Methode kombiniert die minimal-invasive Thorakoskopie mit der katheterbasierten elektrophysiologischen Ablation. Über kleine Schnitte zwischen den Rippen wurde eine Kamera eingeführt, die einen direkten Zugang zur Herzoberfläche ermöglicht. So konnte die äußere Schicht des Herzens direkt behandelt werden.
Parallel erfolgte mittels Kathetertechnik im Inneren des Herzens eine Ablation, eine Verödung von krankhaftem Herzgewebe, das die Rhythmusstörungen auslöst. Im Vergleich zu chirurgischen Verfahren, bei denen der Brustkorb geöffnet wird, sei dieser Ansatz besonders schonend.
"Insbesondere für Patientinnen und Patienten, bei denen konventionelle Katheterablationen nicht ausreichend wirksam waren, ist dieser Hybrid-Eingriff ein Meilenstein in der Therapie. Bisher unzugängliche Herzschichten können schonend und effektiv behandelt werden", sagte Stefan Stojković von der Klinischen Abteilung für Kardiologie der Universitätsklinik für Innere Medizin II. Er führte den Eingriff mit Emilio Osorio, Universitätsklinik für Herz- und Thorakale Aortenchirurgie, in Kooperation mit Bart Maesen von der Universität Maastricht durch.





