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EU-Gesundheitsminister berieten über Europäisches Biotechnologiegesetz

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EU-Gesundheitsminister in Luxemburg
Die EU-Gesundheitsminister haben am Dienstag in Luxemburg über das Europäische Biotechnologiegesetz beraten. Österreich unterstützt laut Gesundheitsministerin Korinna Schumann (SPÖ) das Ziel, Forschung und Innovation in Europa zu stärken und den Zugang zu innovativen Therapien zu verbessern. Gleichzeitig bestünden weiterhin Bedenken hinsichtlich des Inverkehrbringens genetisch veränderter Mikroorganismen in die Umwelt.

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"Europa soll ein starker Standort für Forschung, Innovation und Produktion sein. Innovation braucht aber klare Regeln, hohe Sicherheitsstandards und wissenschaftliche Nachvollziehbarkeit", betonte Schumann laut Aussendung. Monitoring-Daten seien eine wichtige Grundlage für fundierte Zulassungsentscheidungen. "Gerade beim Umgang mit genetisch veränderten Mikroorganismen braucht es deshalb eine sorgfältige wissenschaftliche Begleitung und ein möglichst harmonisiertes Vorgehen innerhalb der EU."

Im Mittelpunkt der Beratungen standen neben dem Europäischen Biotechnologiegesetz die Vereinfachung der Vorschriften für Medizinprodukte und In-vitro-Diagnostika sowie aktuelle Initiativen zur Stärkung der europäischen Arzneimittelversorgung und der Gesundheitsresilienz. "Eine gute Gesundheitsversorgung braucht verlässliche Medikamente, sichere Lieferketten und leistbaren Zugang für Patient:innen", so Schumann. "Gerade bei wichtigen Arzneimitteln und Wirkstoffen darf Europa nicht zu stark von Produktionsstandorten außerhalb Europas abhängig sein", betonte Schumann.

A photograph taken on May 28, 2026 shows the European flags flapping in the breeze in outside the EU headquarters in Brussels. (Photo by Nicolas TUCAT / AFP)

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