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"Celeste" soll kleine Schwester von "Galileo" werden

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"Galileo" soll kleine Schwester bekommen
©NIKOLAUS TÄUBER, NIKOLAUS T€UBER, APA
Am 24. März beginnt ein Projekt der Europäischen Raumfahrtagentur ESA, das das Positionierungssystem "Galileo" u.a. widerstandsfähiger gegen Störversuche machen soll. Es firmierte zunächst unter dem etwas sperrigen Namen "LEO-PNT", einer Abkürzung für "Low Earth Orbit Positioning Navigation and Timing" und hört nun auf den etwas eingängigeren Namen "Celeste".

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Die ersten neuen europäischen Mini-Navigationssatelliten werden von Māhia (Neuseeland) aus mit einer Rakete der US-Firma Rocket Lab in ihren Orbit in 500 bis 560 Kilometer Höhe geliefert. Zum Vergleich: Die rund 30 Galileo-Satelliten befinden sich in rund 23.000 Kilometern Höhe. Der erfolgreiche Positionierungsdienst soll künftig durch Kleinsatelliten in der erdnahen Umlaufbahn ergänzt werden. Ob das nach Wunsch funktioniert, müsste durch die ersten Demonstrationssatelliten klarer werden. Mit an Bord ist auch Technologie des Wiener Weltraumunternehmens Beyond Gravity Austria, das elektronische Komponenten etwa für die genaue Zeitmessung geliefert hat. Bewährt sich die Idee, könnten künftig sehr viele derartige Geräte im Einsatz sein, heißt es. Sie bewegen sich schneller und sind schwerer als Ziel von etwaigen Störversuchen auszumachen. Zuletzt haben Versuche, Positionssysteme zu stören, immer wieder für Aufsehen gesorgt. Die neue Initiative soll also Europas System sicherer machen.

Service: https://www.esa.int/Applications/Satellite_navigation/Celeste

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