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Die Satelliten dienen allesamt der Erprobung und sollen Erfahrung für künftige Projekte - eventuell auch im europäischen Verbund - liefern, sagte Teichmann, der das Projekt leitet, zur APA. Es gehe darum, "Daten und Erfahrungen zu sammeln". Die Pläne wurden bereits im Vorjahr in Grundzügen bekannt gegeben, ursprünglich war ein Start für Ende 2026 oder Anfang 2027 angepeilt. Nun liegt ein fixer Termin für den Start mit dem US-Unternehmen SpaceX von Elon Musk für Anfang Jänner vor.
Langfristiges Ziel des Projekts ist es, bei den drei wichtigsten Satellitendiensten - Kommunikation, Navigation und Satellitenbild - mehr Eigenständigkeit zu erreichen, um die Abhängigkeit von anderen Staaten zu reduzieren.
Die Eckdaten wurden bereits im vergangenen Sommer bekannt gegeben: Die beiden Projekte nennen sich LEO2VLEO (Low Earth Orbit to Very Low Earth Orbit) sowie BEACONSAT. Die Satelliten von LEO2VLEO werden zwischen dem Low Earth Orbit (rund 500 km Höhe) und dem Very Low Earth Orbit (rund 200 km) fliegen, bei diesen geht es vor allem um das Satellitenbild. Die etwa schuhschachtelgroßen Objekte verfügen u.a. auch über eine Kamera. Die gemeinsam mit den Niederlanden entwickelten Satelliten können - im Gegensatz zu den beiden anderen - auch ihre Flugbahn verändern.
Ein weiteres Projekt - genannt BEACONSAT - ist rein österreichisch betrieben und wird vom Bundesheer gemeinsam mit zivilen Unternehmen umgesetzt. Es umfasst nun den Start von zwei Satelliten. Die Geräte tragen im Gegensatz zu den Kooperations-Modellen keine Kamera.
Eines der beiden Test-Objekte dient der Detektion von Jammern (Störsendern), die GPS- und Galileo-Signalen stören, so Teichmann. Es gehe hier vorerst nur um die "Detektion des Störers" - konkret um Daten, die etwa Frequenzstörungen im Gigahertz-Bereich zeigen, so der Brigadier. In Zukunft könnten dann weitere Satelliten in den Orbit gebracht werden, die die gestörten Signale ersetzen bzw. ergänzen. Ein solches zukünftiges System wäre im europäischen Verbund denkbar, sagte Teichmann zur APA - und würde mehrere Satelliten umfassen.
Der zweite in Österreich entwickelte Satellit soll Erfahrungen bei der Satelliten-Kommunikation bringen. Es gehe darum, wie man statt über die überlasteten Frequenzen Kommunikation über einen optischen Laser-Datenlink zustande bringen kann. Da die Frequenzen EU- und weltweit überladen seien, denke man an Alternativen, sagte Teichmann. Die optische Kommunikation birgt beispielsweise wegen Wolken Schwierigkeiten, dazu wolle man nun im Test Erfahrungen sammeln.
Die Gesamtkosten liegen bei rund zehn Millionen Euro, hieß es bei der Vorstellung des Projektes im August letzten Jahres, Österreich trägt davon sechs Millionen.
A SpaceX Falcon 9 rocket with the Crew Dragon capsule Endeavour carrying the Crew-11 mission lifts off from Launch Complex 39A at NASA’s Kennedy Space Center in Florida on August 1, 2025. NASA and SpaceX launched a four-member crew to the International Space Station (ISS) on Friday for the latest research expedition to the orbiting laboratory. American astronauts Zena Cardman and Mike Fincke, Japan's Kimiya Yui, and Roscosmos cosmonaut Oleg Platonov lifted off at 11:43 am aboard a SpaceX Crew Dragon capsule mounted on a Falcon 9 rocket from Kennedy Space Center in Florida. (Photo by CHANDAN KHANNA / AFP)





