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Dieser Fortschritt sei durch Verfahren der nächsten Generation zur Sequenzierung von DNA möglich geworden, die Ende des vergangenen Jahrhunderts von Balasubramanian, Klenerman und Mayer entwickelt wurden. Mit ihrem Biotechnologieunternehmen Solexa (heute Illumina) schufen die beiden Erstgenannten eine kommerzielle Methode zur schnellen, kostengünstigen und effizienten Genomsequenzierung, schrieb die Stiftung. Eine ihrer Schlüsselkomponenten war die von Pascal Mayer entwickelte DNA-Oberflächenamplifikationsmethode.
Vor den Entwicklungen dieser drei Forscher konnte die Sequenzierung eines vollständigen menschlichen Genoms viele Monate dauern und Millionen von Dollar kosten. Heute sei dies innerhalb eines Tages möglich – mehr als eine Million Mal schneller – und für weniger als 1.000 Dollar.
Die Prinzessin-von-Asturien-Preise gelten als die "spanischen Nobelpreise". Sie sind nach der spanischen Thronfolgerin Leonor benannt, werden alljährlich in acht Sparten vergeben und sind mit jeweils 50.000 Euro dotiert. Jeder Gewinner erhält auch eine Skulptur von Joan Miró. Leonor und ihr Vater, König Felipe VI., überreichen die Auszeichnungen immer Ende Oktober in Oviedo.
(FILES) Winners of the 2020 Millennium Technology Prize, Indian-born British professor Sir Shankar Balasubramanian (L) and British professor Sir David Klenerman pose ahead of the 2020 Millennium Technology Prize award ceremony in Helsinki, Finland, on May 18, 2021. Indian-born British professor Sir Shankar Balasubramanian (L) and British professor Sir David Klenerman, along with French biophysicist Pascal Mayer were on May 13, 2026 awarded the 2026 Princess of Asturias Award of the Technical and Scientific Research for their works on DNA sequencing. (Photo by Emmi Korhonen / Lehtikuva / AFP) / Finland OUT






