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Die monumentalen Werke zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen prähistorischer Kunst Europas. Die in Sitten an den Fundorten Petit-Chasseur, Don Bosco und Amandiers entdeckten Stelen stellen Frauen und Männer von hohem gesellschaftlichem Rang dar. Auf ihnen sind Kleidung, Schmuck und teilweise sogar Waffen erkennbar. Im Chor der Kirche steht die eindrücklichste und vollständig erhaltene Stele mit einem Gewicht von rund 2,6 Tonnen.
Die Ausstellung beleuchtet die wechselvolle Geschichte der Steinmonumente. Die Figuren wurden einst errichtet und verehrt, später bewusst zerstört und teilweise für Grabbauten wiederverwendet. Mehr als 60 Jahre archäologischer Forschung sowie neue Untersuchungen, bei denen Pigmentreste nachgewiesen wurden, haben zusätzliche Erkenntnisse über ihre Herstellung und Nutzung geliefert.
SITTEN - SCHWEIZ: FOTO: APA/Kantonsmuseen Wallis, Sitten/Arnaud Girod





