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Wettanbieter sehen engeres Rennen im zweiten Halbfinale

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Australiens Act sollte das Finalticket recht sicher erhalten
©APA, GEORG HOCHMUTH
Glaubt man den aggregierten Buchmachereinschätzungen, dann wird das Rennen um die im morgigen 2. Halbfinale vergebenen zehn Finaltickets etwas enger als im gestrigen ersten ESC-Aufschlag. Mit nahezu Sicherheit weiter sind demnach mit Dänemark, Australien, Rumänien und der Ukraine nur vier Starterinnen und Starter. Eher knapp über und vor allem unter dem neuralgischen Strich, der die zehn Glücklichen von den anderen trennt, finden sich auch manche Acts teils überraschend.

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Dass es für Aserbaidschans Jiva mit "Just Go" voraussichtlich nicht reichen wird, scheint relativ klar: Die Wettanbieter gestehen ihr gar nur eine elfprozentige Aufstiegschance zu. Eher nicht um das Finale mitrittern würde demnach auch Luxemburgs Eva Marija ("Mother Nature"). Ihre Chancen liegen knapp über einem Drittel. Etwas mehr mit dem Grand Final am Samstag (16. Mai) liebäugeln können der zusammengefassten Einschätzung von zwölf Buchmachern Armenien (40 Prozent Aufstiegschance), die Schweiz (42 Prozent) und Lettland (46 Prozent).

Über dem Strich sitzt Norwegens Jonas Lovv mit seinem "Ya Ya Ya" vermeintlich gut im Sattel: Seine Chance auf Qualifizierung wird jedoch mit 67 Prozent noch ein Stück vage eingestuft. Etwas komfortabler auf den Finalplatz blicken können demnach Tschechiens Daniel Žižka ("Crossroads", 72 Prozent), Albaniens Alis ("Nân", 75 Prozent), die Eröffnerin des zweiten Semifinale, Bulgariens Dara mit "Bangaranga" (77 Prozent), und die Vertreterinnen und Vertreter der südlich gelegen Mittelmeerinseln, Zyperns Antigoni ("Jalla") und Maltas Aidan ("Bella") mit jeweils 79-prozentiger Aufstiegswahrscheinlichkeit.

Fernab von etwaigen Schleudersitzen sehen die Wettanbieter die ukrainische Starterin Leléka mit ihrem Song "Ridnym". Sie wäre demnach zu 93 Prozent am Samstag mit dabei. Gleiches gilt auch für Rumäniens Alexandra Căpitănescu mit dem leichten Aufreger "Choke Me". Quasi zurücklehnen können sich überdies auch Delta Goodrem aus Australien ("Eclipse") und der Däne Søren Torpegaard Lund ("Før vi går hjem"). Beide sind mit einer 95-prozentigen Chance auf das Finale ausgestattet.

Dort befinden sich seit dem ersten Halbfinale am Dienstag bereits die ersten zehn Acts. Die Trefferquote der Quotenmacher entpuppte sich hier als keineswegs unpassend zum tatsächlichen Ergebnis: Einzig der Aufstieg von Belgiens Beitrag wurde so nicht vorhergesehen.

Was die Einschätzungen für den samstäglichen Gesamtsieg betrifft, verschiebt sich seit einiger Zeit ganz oben eher wenig: Es dominieren weiter Linda Lampenius & Pete Parkkonen aus Finnland mit "Liekinheitin". Ihnen wird aktuell eine Siegwahrscheinlichkeit von 37 Prozent zugedacht. Griechenlands bei den ESC-Fans gut angeschriebener Akylas wird mit "Ferto" weiter auf Rang 2 geführt (14 Prozent). Die Topanwärter komplettieren Dänemark (12 Prozent Siegchance), Frankreich (7 Prozent) sowie Israel und Australien mit je sechs Prozent. Sucht man den heimischen Starter beim Heim-ESC in Wien, dann muss man weiter weit unten im Tableau nachsehen: Von aktuell noch 30 möglichen Startern im 25er-Finalfeld liegt Cosmó ("Tanzschein") an vorletzter Stelle.

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