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Die Veranstaltungen im Hof 8 an den Freitagen 15. und 29. Mai sowie 5. und 12. Juni, jeweils 18 bis 22 Uhr, verstehen sich als kulturpolitisches Signal gegen die zunehmende Kommerzialisierung und Verknappung öffentlicher Räume, betonte Bianca Nageler, Vorsitzende der Hochschüler_innenschaft an der Universität Wien, per Aussendung. Hofklänge sei mehr als eine Konzertreihe, ergänzte ihre Stellvertreterin Pia Aste: "Sie ist ein lauter Protestakt gegen das Verstummen der Kulturszene aufgrund von Budgetkürzungen."
Kritik übt die ÖH außerdem an der räumlichen Entwicklung des Campus. "Der größte, noch nicht kommerzialisierte Hof am Campus wird mit einem riesigen Forschungsgebäude zugebaut, in dem Studierende keinen Zutritt haben. Während die Uni den Studierenden Raum wegnimmt, wollen wir den Campus zurückerobern: gemeinsam, solidarisch und frei zugänglich für alle", so Rahel Bucher, zweite stellvertretende ÖH-Vorsitzende.
Mit Hofklänge soll gezeigt werden, wie öffentlicher Raum gemeinschaftlich genutzt werden kann: "als lebendiger, sozialer und inklusiver Ort für Kultur, Austausch und Begegnung". Alle Einnahmen an einer dortigen Bar fließen in die Finanzierung des Projekts, wurde betont.
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/Archiv/ANDREAS PESSENLEHNER






