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Stiftung verklagt Prinz Harry wegen "Rufschädigung"

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Harry hatte die Stiftung 2006 ins Leben gerufen
©Afp, APA, HENRY NICHOLLS
Die einst von Prinz Harry mitgegründete Stiftung Sentebale für HIV-Infizierte in Afrika verklagt den jüngeren Sohn des britischen Königs wegen "Rufschädigung". Die Organisation Sentebale erklärte am Freitag, sie fordere unter anderem eine Entschädigung, nachdem eine "koordinierte Medienkampagne" im März 2025 "ihre Tätigkeit behindert und ihren Ruf geschädigt" habe. Als "Architekten" der Kampagne werden Prinz Harry und der britische Politikberater Mark Dyer genannt.

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Dieser war früher Treuhänder von Sentebale. Im vergangenen Jahr hatte sich Harry nach einem öffentlich ausgetragenen Streit mit der Vorsitzenden Sophie Chandauka aus der Stiftung zurückgezogen. Chandauka hatte daraufhin Mobbingvorwürfe gegen Harry erhoben. Eine staatliche Aufsichtsbehörde entkräftete diese Vorhaltungen und sprach von "Missmanagement" bei der Organisation.

Prinz Harry hatte die Stiftung Sentebale 2006 zusammen mit Prinz Seeiso von Lesotho zu Ehren seiner verstorbenen Mutter, Prinzessin Diana, ins Leben gerufen, um jungen HIV-Infizierten in Afrika zu helfen. Auch Seeiso hat sich inzwischen aus der Stiftung zurückgezogen.

Britain's Prince Harry, Duke of Sussex, enters a waiting car as he leaves the Royal Courts of Justice, Britain's High Court, in London on January 22, 2026, on the fourth day of the trial in his case against a major UK newspaper group. Prince Harry and six others, including pop icon Elton John, accuse two tabloids of privacy invasions and unlawful information gathering, in the prince's last active legal case in his long-running crusade against some UK media. (Photo by Henry NICHOLLS / AFP)

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