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Die 44-Jährige wolle sich über den sogenannten Reggio-Emilia-Ansatz informieren, ein pädagogisches Konzept, das Beziehungen, Umwelt und Gemeinschaft in den Fokus der kindlichen Entwicklung stellt, hieß es. Geplant sind Treffen mit Lehrkräften, Eltern, Kindern sowie Vertretern aus Verwaltung und Wirtschaft.
Der Besuch steht im Zusammenhang mit der Arbeit des 2021 gegründeten "Royal Foundation Centre for Early Childhood". Die Initiative bündelt Forschung, Kooperation und praktische Maßnahmen, um die Bedeutung der frühen Kindheit stärker in den Mittelpunkt gesellschaftlicher Aufmerksamkeit zu rücken. Grundlage ist unter anderem ein 2025 vorgestellter Rahmenplan zur Förderung sozialer und emotionaler Entwicklung.
Es handelt sich um den ersten offiziellen Italien-Besuch der Prinzessin. Zugleich kehrt sie damit in ein Land zurück, in dem sie bereits in jungen Jahren lebte: Im Jahr 2000 verbrachte sie mehrere Monate in Florenz, wo sie Italienisch lernte. Die Reise gilt als wichtiger Schritt ihrer Rückkehr in die Öffentlichkeit nach gesundheitlich bedingter Auszeit. Solo-Auslandsbesuche der Prinzessin sind selten; vergleichbare Reisen führten sie bisher unter anderem nach Dänemark, in die Niederlande, nach Luxemburg und Frankreich.
Mit ihrem Projekt zur frühen Kindheit setzt die Prinzessin einen zentralen inhaltlichen Schwerpunkt ihrer öffentlichen Arbeit. Sie betont seit Jahren, dass die Grundlagen der Gesellschaft in den ersten Lebensjahren gelegt würden.






