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Vorsicht vor Betrug bei Online-Check-in

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Es ist immer ratsam das Einchecken direkt bei der Airline abzuwickeln
©APA, Christin Klose, dpa-tmn
Wer sich vor dem Flug online eincheckt, sollte genau hinschauen, ob es sich tatsächlich um die Website der Fluggesellschaft handelt. Denn das Europäische Verbraucherzentrum warnt vor Betrugsmaschen rund um den Online-Check-in. Drittanbieter hängen sich demnach gezielt an stark gesuchte Airlines und versuchen, damit Kasse zu machen.

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Sie versprechen, für ganz geringe Summen das Einchecken abzuwickeln, Sitzplätze zu reservieren oder Bordkarten bereitzustellen. Doch zum einen werden Betroffenen dabei häufig noch zusätzliche Leistungen und teure Abos untergejubelt. Zum anderen werden die versprochenen Dienstleistungen dann teils nicht einmal erbracht, wie die Verbraucherschützer auf Basis zahlreicher Beschwerden berichten, die sie nach eigenen Angaben zu solchen Fällen bekommen haben.

In vielen Fällen landen Betroffene demnach über eine Suchmaschinenanfrage auf den Seiten der Drittanbieter. Zum Beispiel, wenn sie mit den Schlagwörtern "Airline xy, Online-Check-in" suchen und dann nicht genau schauen, ob es sich wirklich um die Seite der Fluggesellschaft handelt.

Grundsätzlich ist es immer ratsam, das Einchecken direkt bei der Airline abzuwickeln – nicht nur wegen der unnötigen Kosten und Abofallengefahr bei den Drittanbietern. Außerdem ist damit sichergestellt, dass man Informationen etwa über verschobene Flugzeiten aus erster Hand bekommt. Sind Drittanbieter zwischengeschaltet, können die Informationswege unübersichtlich werden.

Die Verbraucherschützer beobachten, dass es solche Anbieter auch gezielt bei Dienstleistungen an Flughäfen versuchen – konkret etwa bei den "Fast Tracks", also vorher buchbaren Zeitfenstern für einen schnelleren Weg durch die Sicherheitskontrolle.

Auch hier sollten Reisende genau schauen, dass sie die Buchung tatsächlich über die Website des Flughafens abwickeln und nicht auf Drittanbieterseiten, die "wie ein praktischer Service wirken – und im Kleingedruckten dann ein Abo mitverkaufen", wie das Verbraucherzentrum schreibt.

BREMEN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Christin Klose/Christin Klose

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