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"Wir wollen Menschen weltweit mit unserem Song erreichen. Wenn man ein globales Weihnachtsgefühl verbreiten möchte, ist es sehr hilfreich, eine Sprache zu wählen, die weltweit verstanden wird", erklärte Zarrella der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Ihm sei aber auch wichtig gewesen, seine "eigene DNA" nicht zu verlieren. "Deshalb sind in der zweiten Strophe und in der Hook auch wieder italienische Zeilen mit eingebaut."
Musik zur Weihnachtszeit zu machen, sei seit jeher sein Traum, sagte Zarrella, der in Baden-Württemberg geboren und aufgewachsen ist. "Weihnachten ist für mich vor allem der Moment, in dem der Stecker gezogen wird. Das Telefon wird liegen gelassen, und man kann sich richtig fallen lassen", sagte er. Das sei in seiner Familie die schönste Zeit im Jahr. "Und genau für diese Zeit wollte ich schon immer Musik machen." Für das Projekt haben sich er und der Musik-Anbieter Amazon Music zusammengetan. "Every Day Feels Like Christmas" ist dort exklusiv erhältlich.
Im Sound erinnert das Lied an große Weihnachtsklassiker mit Big Band, wie sie etwa der kanadische Jazzsänger Michael Bublé (51) veröffentlicht. Das ist kein Zufall. "Ich war Anfang des Jahres bei ihm in Vancouver", sagte Zarrella. "Ich habe dort mit seinem Produzenten Bob Rock gearbeitet und sehr viel Zeit mit Michael verbracht. Seine musikalische Welt finde ich unglaublich inspirierend, zeitlos und elegant."
Die Wahl seines eigenen Weihnachtssongs sei zugleich ziemlich knapp ausgefallen, berichtete Zarrella. Tatsächlich habe es zwei Favoriten gegeben. "Um die Entscheidung zu treffen, habe ich die Demos in unsere Familiengruppe geschickt, weil dort alle Altersgruppen vertreten sind", erzählt er. Seine Kinder und seine Frau seien von dem nun gewählten Lied sofort begeistert gewesen.
Die finale Entscheidung fiel allerdings unter etwas ungewöhnlichen Bedingungen: im Sommer am Strand von Sardinien. "Ich saß bei gefühlten 40 Grad unter dem Sonnenschirm und habe Weihnachtssongs über die Musikbox gehört."
