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Schiele Museum Tulln: Am 1. November ist der Eintritt zum Saisonfinale frei

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Die Ausstellung „Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Rivalen“ im Egon Schiele Museum in Tulln geht in ihre letzte Woche. Zum Saisonfinale am 1. November ist der Eintritt frei, für Kinder gibt es Gratis-Workshops. Die Schwesterschau in Pöchlarn endet schon heute.

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Wer die Rivalität zweier Großer der österreichischen Moderne noch sehen will, hat dafür eine Woche Zeit. Die Sonderausstellung „Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Rivalen“ im Egon Schiele Museum in Tulln läuft bis Sonntag, 1. November. An diesem letzten Tag der Saison ist der Eintritt für alle Besucherinnen und Besucher frei. Danach schließt das Museum für den Winter, die nächste Saison beginnt 2027.

Geöffnet ist das Museum von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Montags ist geschlossen, außer wenn ein Feiertag auf einen Montag fällt. Damit hat das Haus auch am heutigen Nationalfeiertag offen. Wer beide Teile des Ausstellungsprojekts sehen will, muss sich beeilen: Im Kokoschka Museum Pöchlarn endet die Partnerschau „Kokoschka | Schiele | Netzwerke“ bereits mit dem heutigen 26. Oktober.

Worum es in der Ausstellung geht

Die Schau in der Schatzkammer des Museums zeichnet nach, wie Egon Schiele und Oskar Kokoschka, beide Künstler mit niederösterreichischen Wurzeln, zu Konkurrenten wurden. Ihre Laufbahnen begannen 1908, ein Jahr später begegneten sie einander bei der Internationalen Kunstschau in Wien. Die Ausstellung beleuchtet ihre Anfänge, ihre Rolle im österreichischen Expressionismus und die Netzwerke, die ihren Aufstieg getragen haben.

Ein Schlüsseljahr ist laut Museum 1918: Damals beanspruchten beide die Nachfolge von Gustav Klimt. Schiele starb wenige Monate später im Alter von 28 Jahren, Kokoschka setzte sich laut Museum sein Leben lang mit dem Werk seines früh verstorbenen Rivalen auseinander. Anlass für das Ausstellungsprojekt ist das 30-jährige Bestehen des Oskar-Kokoschka-Zentrums der Universität für angewandte Kunst Wien, das 1996 gegründet wurde.

VR-Begegnung und Originalstimmen

Neben den Werken bietet das Museum ein Virtual-Reality-Erlebnis mit dem Titel „Egon Schiele. Eine persönliche Begegnung“. Es dauert rund 35 Minuten und kann von Dienstag bis Sonntag um 11, 13, 14 und 15 Uhr gebucht werden. An fünf audiovisuellen Stationen der Reihe „Egon Schiele privat“ sind die Originalstimmen von Schieles Schwestern Melanie und Gerti sowie seiner Schwägerin Adele Harms zu hören. Gezeigt werden außerdem seltene Interviews aus dem Jahr 2022 mit der 2024 verstorbenen Sammlerin Elisabeth Leopold.

Gratis-Workshops für Kinder

Für Familien gibt es zum Saisonende ein eigenes Programm. Von 30. Oktober bis 1. November finden täglich ab 14 Uhr die Ateliertage für Kinder von 5 bis 13 Jahren statt. Mit Collage und verschiedenen Materialien erzählen die Kinder dabei ihre eigenen Geschichten. Museumseintritt und Workshop sind für Kinder kostenlos, die Termine fallen in die Herbstferien.

Was Besucherinnen und Besucher wissen sollten

In der Schatzkammer, in der die Ausstellung gezeigt wird, ist Fotografieren nicht erlaubt. Handtaschen dürfen höchstens A5-Format haben, Rucksäcke müssen in den kostenlosen Schließfächern bei der Garderobe bleiben. Tickets lassen sich vorab online über den Shop des Museums buchen. Wer sich vertiefen will: Zur Ausstellung ist im Hirmer Verlag der zweisprachige Begleitband „Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Rivalen und Netzwerker“ erschienen, herausgegeben von Christian Bauer und Bernadette Reinhold.

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