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Neue Sachlichkeit in Salzburg: Museum der Moderne zeigt Dix und Grosz ab 6. November

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Blick über die Stadt Salzburg mit der Festung Hohensalzburg
Foto:©Unsplash, Martti Salmi

Das Museum der Moderne Salzburg widmet der Neuen Sachlichkeit eine Ausstellung auf dem Mönchsberg. Ab 6. November sind Werke von Otto Dix, George Grosz, Lotte Laserstein und Christian Schad zu sehen, die Schau läuft bis Ende Februar.

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Ab Freitag, 6. November, zeigt das Museum der Moderne Salzburg auf dem Mönchsberg die Ausstellung „Am Ende des Tages. 100 Jahre Neue Sachlichkeit“. Sie ist bis 28. Februar 2027 zu sehen und versammelt Gemälde, Arbeiten auf Papier, Fotografien und Skulpturen aus den 1920er- und 1930er-Jahren.

Zu den gezeigten Künstlerinnen und Künstlern zählen Otto Dix, George Grosz, Christian Schad, Lotte Laserstein, Rudolf Schlichter und Albert Birkle, außerdem Dodo und Elde Steeg, die eigentlich Elfriede Stegemeyer hieß. Die Werke stammen aus der Privatsammlung Jan E. Fischer und aus Leihgaben österreichischer Sammlungen.

Worum es in der Ausstellung geht

Die Neue Sachlichkeit prägte die Kunst der Weimarer Jahre mit einem nüchternen, oft schonungslosen Blick auf Menschen und Gesellschaft. Ihren Namen verdankt die Strömung der Ausstellung „Neue Sachlichkeit“, die Gustav Friedrich Hartlaub 1925 in der Kunsthalle Mannheim zeigte.

Die Salzburger Schau kreist um gesellschaftlichen Wandel, Identität, Geschlechterrollen und Krisenerfahrungen. Das Museum versteht die Bewegung dabei nicht als einheitlichen Stil, sondern als Spektrum unterschiedlicher Perspektiven. Zur Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation.

Ein Konzept aus Tel Aviv

Idee und Konzept stammen von Noam Gal, der die Ausstellung für das Tel Aviv Museum of Art entwickelt hat. In Salzburg wird sie von Marijana Schneider kuratiert, unterstützt von Magdalena Zilcher.

Wer die Ausstellung mit Hintergrundwissen erleben will, hat dazu gleich am ersten Tag Gelegenheit: Am 6. November um 15 Uhr führt Noam Gal selbst durch die Schau auf dem Mönchsberg.

Öffnungszeiten und weitere Ausstellungen

Das Museum der Moderne auf dem Mönchsberg 32 ist von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, am Donnerstag bis 20 Uhr. Montags ist geschlossen. An Feiertagen hat das Haus von 10 bis 18 Uhr offen.

Wer im Winter mehrere Ausstellungen verbinden will: Im zweiten Standort des Museums, dem Rupertinum in der Altstadt, läuft bis 30. Mai 2027 unter anderem die Werkschau „Kokoschkas Hintergründe“. Auf dem Mönchsberg ist bis 4. April 2027 außerdem die Ausstellung „Neugier im Fluss: Salzburger Kunst zwischen Aufbruch und Erinnerung“ zu sehen.

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