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US-Verhandlungsvorschlag wird von Teheran weiter geprüft

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Laut Irans Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei noch keine Antwort parat
©Afp, APA, ATTA KENARE
Irans Regierung prüft nach eigenen Angaben weiter einen US-Verhandlungsvorschlag aus den USA. Teheran habe Washington noch nicht geantwortet, sagte Irans Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA. Sobald die Beratungen abgeschlossen seien, werde das Ergebnis über Pakistan als Vermittler an die USA kommuniziert. Derzeit wartet das Weiße Haus auf eine Reaktion Irans auf eine einseitige Absichtserklärung mit 14 Punkten.

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Ziel ist es dabei unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden. Diskutiert werden demnach auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Straße von Hormuz. Zudem soll eine Grundlage für Atomverhandlungen geschaffen werden.

US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt optimistisch gezeigt, dass bald eine Einigung erreicht werden könnte. Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran "in Grund und Boden zu bombardieren", sagte er in einem Interview.

Iran's foreign ministry spokesman Esmaeil Baghaei holds a weekly press conference in Tehran on October 28, 2024. Israel on October 26 launched air strikes on military sites in Iran, risking further regional escalation more than a year into the Gaza war and a month into the Israel-Hezbollah war in Lebanon. The Israeli raid was in retaliation to an Iranian missile attack on October 1, itself retaliation for the killing of Iran-backed militant leaders and a Revolutionary Guards commander. (Photo by ATTA KENARE / AFP)

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