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Ziel ist es dabei unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden. Diskutiert werden demnach auch eine Lockerung von US-Sanktionen sowie Vereinbarungen zur Zukunft der Straße von Hormuz. Zudem soll eine Grundlage für Atomverhandlungen geschaffen werden.
US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt optimistisch gezeigt, dass bald eine Einigung erreicht werden könnte. Falls es keinen Deal gebe, müsse man wieder damit anfangen, den Iran "in Grund und Boden zu bombardieren", sagte er in einem Interview.
Auf iranischer Seite stießen die US-Pläne auf Skepsis. Das Außenministerium in Teheran teilte mit, man werde zu gegebener Zeit antworten. Der Abgeordnete Ebrahim Rezaei bezeichnete den Vorschlag als "eher eine amerikanische Wunschliste als Realität". Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Baqer Qalibaf verspottete Berichte über eine bevorstehende Einigung. Er schrieb in den sozialen Medien, die "Operation 'Vertrau mir, Bruder'" sei gescheitert, und stellte die Verhandlungen als PR-Aktion der USA nach deren Scheitern bei der Öffnung der Straße von Hormuz dar.
Inmitten militärischer Spannungen mit den USA meldeten iranische Medien mehrere Explosionen am Persischen Golf. Nahe der Hafenstadt Bandar Abbas an der Südküste seien Explosionsgeräusche zu hören gewesen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Fars. Die genaue Ursache dafür sei jedoch unklar.
Auch in den sozialen Medien meldeten Bewohner aus den Küstengebieten Explosionen. Auf der Insel Gheschm etwa seien Explosionsgeräusche und Lichter über dem Meer beobachtet worden, berichtete der bekannte Netzaktivist Vahid unter Berufung auf lokale Einwohner.
Seit gut einem Monat gilt eine Waffenruhe im Iran-Krieg. Die militärischen Spannungen sind jedoch nach wie vor hoch. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt optimistisch gezeigt, dass bald eine Einigung mit der Führung in Teheran erreicht werden könnte.
Iran's foreign ministry spokesman Esmaeil Baghaei holds a weekly press conference in Tehran on October 28, 2024. Israel on October 26 launched air strikes on military sites in Iran, risking further regional escalation more than a year into the Gaza war and a month into the Israel-Hezbollah war in Lebanon. The Israeli raid was in retaliation to an Iranian missile attack on October 1, itself retaliation for the killing of Iran-backed militant leaders and a Revolutionary Guards commander. (Photo by ATTA KENARE / AFP)






