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"Es steht fest, dass es sich um einen zivilen Bus handelte", gab Selenskyj bekannt. "Das ist der Alltag in den ukrainischen Gebieten nahe der Front." Der Staatschef veröffentlichte auch mehrere Fotos von dem zerstörten Bus mit Blutlachen. Besonders in Cherson beklagen die Behörden immer wieder solche "Drohnen-Safaris".
Selenskyj kritisierte, dass die Verbündeten der Ukraine "noch zögern, zusätzliche Lieferungen von Schutzausrüstung bereitzustellen". Er forderte zudem einmal mehr: "Es muss Druck auf den Aggressor ausgeübt werden. Die Verteidiger des Lebens brauchen Unterstützung." Nötig seien neue Hilfspakete und weitere Sanktionen gegen Russland.
Russland führt seit viereinhalb Jahren einen zerstörerischen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Das Land wehrt sich mit westlicher Hilfe gegen die Invasion.
Unterdessen haben Russland und die Ukraine nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau erneut Kriegsgefangene ausgetauscht. Aus ukrainischer Gefangenschaft seien 103 russische Soldaten zurückgekehrt, teilte das Ministerium mit. Russland habe im Gegenzug ebenfalls 103 ukrainischen Soldaten übergeben. Eine Bestätigung von ukrainischer Seite gab es zunächst nicht. Die Kriegsparteien haben bereits mehrfach Gefangene und die Leichen von Gefallenen ausgetauscht.
Die freigelassenen Russen seien derzeit im benachbarten Belarus, wo schon früher die medizinische und psychologische Erstversorgung ausgetauschter Soldaten erfolgte. Bei der humanitären Aktion seien die Vereinigten Arabischen Emirate erneut als Vermittler aufgetreten, gab Moskau bekannt.
