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Auch in anderen Teilen des Südlibanon kam es demnach weiter zu Angriffen. Ein israelischer Armeesprecher sagte, man prüfe die Berichte. Israels Militär gab an, weiterhin Angriffe der Hisbollah zu vereiteln. Die israelische Armee veröffentlichte Videos von Angriffen auf Raketenabschussrampen der Hisbollah, die zerstört worden seien, sowie von Hisbollah-Kämpfern, die nach dem Abschuss von Raketen auf Israel beschossen worden seien. Die Hisbollah ihrerseits reklamierte erneut Angriffe auf israelische Stellungen für sich.
Die Intensität der gegenseitigen Angriffe hat zuletzt nachgelassen. Vorausgegangen war dem eine großangelegte Angriffswelle des israelischen Militärs im Libanon. Dabei wurden nach Behördenangaben mehr als 300 Menschen binnen weniger Minuten getötet. US-Präsident Donald Trump soll Israels Ministerpräsident Benjamin Netanyahu daraufhin dazu gedrängt haben, die Angriffe zu reduzieren.
Das US-Außenministerium wird in der kommenden Woche Gespräche zwischen dem Libanon und Israel ausrichten. Ziel sei die Verkündung einer Waffenruhe und der Beginn formeller Verhandlungen zwischen Israel und dem Libanon unter Vermittlung der USA, hieß es aus Beirut. Laut einem Bericht des US-Nachrichtenportals "Axios" ist Israel zwar zu Gesprächen mit dem Libanon bereit, nicht aber zu Verhandlungen über eine Feuerpause gegenüber der Hisbollah.
Im Zentrum des Gazastreifens sind nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Zivilschutzbehörde sieben Menschen bei israelischen Luftangriffen getötet worden. Weitere Menschen seien durch den israelischen Angriff nahe einer Polizeistation im Flüchtlingslager al-Bureij verletzt worden, vier von ihnen schwer, erklärte ein Zivilschutzsprecher am Samstag. Die israelische Armee teilte AFP auf Anfrage mit, sie werde den Vorfall "überprüfen".
Im Oktober 2025 war eine Waffenruhe in dem Palästinenser-Gebiet in Kraft getreten, trotzdem gibt es immer wieder Angriffe und Gewalt. Israel und die islamistische Palästinenser-Organisation Hamas werfen einander gegenseitig Verstöße gegen das Abkommen vor. Am Mittwoch war ein Journalist des arabischen Senders Al Jazeera bei einem Drohnenangriff getötet worden.






