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Zu den Konfliktpunkten zählt der Status der Straße von Hormuz, die für den globalen Energiehandel von zentraler Bedeutung ist. Der Iran verlangt eine Kontrolle und plant ein Mautsystem. Die USA fordern eine freie und sichere Durchfahrt von Schiffen ohne Gebühr.
Außerdem fordert Washington die Herausgabe von mehr als 400 Kilogramm vermissten Urans. Streit gibt es auch über das iranische Atom- und Raketenprogramm sowie über die von Teheran geforderten Reparationszahlungen.
US-Vizepräsident Vance brach unterdessen Richtung Pakistan auf. Zuvor hatte der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf auf X erklärt, die USA hätten zugestimmt, eingefrorene iranische Vermögenswerte freizugeben und den Libanon in die Feuerpause einzubeziehen. Die Verhandlungen würden nicht beginnen, bevor diese Voraussetzungen erfüllt seien, betonte Ghalibaf.
Die iranische Verhandlungsdelegation kam bereits in Islamabad an. Das berichten iranische Medien. Zu den Unterhändlern zählten Außenminister Abbas Araqchi, der Sekretär des Verteidigungsrates, der Chef der Zentralbank sowie mehrere Parlamentsabgeordnete. Angeführt werde die Gruppe von Parlamentspräsident Ghalibaf.
Für die Gespräche in Islamabad wurden mehr als 10.000 Sicherheitskräfte, darunter Soldaten, Polizisten und paramilitärische Einheiten, stationiert. Das Regierungsviertel und die diplomatische Zone wurden abgeriegelt.
A policeman stands guard in front of a digital screen displaying news of US–Iran peace talks along a road in Islamabad on April 10, 2026. A cloud of uncertainty hung April 10 over the scheduled start of talks in Pakistan between the United States and Iran, with no announcement yet on the arrival of negotiators and both sides accusing the other of failing to properly implement a fragile ceasefire. (Photo by Farooq NAEEM / AFP)






