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Tausende in Kiew nach neuen Angriffen ohne Heizung

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Einwohner von Kiew versuchen sich durch Tanzen warm zu halten
©AFP, APA, ROMAN PILIPEY
Trotz der Verhandlungen über ein Ende des Kriegs in der Ukraine hat Russland das Land erneut mit Drohnen und Raketen beschossen. Zum Einsatz gekommen seien 102 Kampfdrohnen und zwei Iskander-Raketen, teilte die ukrainische Luftwaffe mit. 87 Drohnen wurden demnach abgewehrt, es gab aber auch Einschläge an zehn unterschiedlichen Orten. Bei tiefwinterlichen Verhältnissen waren zudem 1.676 Wohnblocks weiter ohne Heizung. Auch Russland meldete ukrainische Drohnenangriffe.

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Die Lage in der ukrainischen Hauptstadt Kiew bleibt infolge vorangegangener russischer Attacken schwierig. Zwar sei der größte Teil der am Samstag in 6.000 Wohnblocks ausgefallenen Heizungen wieder an das Wärmenetz angeschlossen worden, doch 1.676 Wohnblocks seien immer noch ohne Wärmeversorgung, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. In der Nacht lagen die Temperaturen in Kiew im zweistelligen Frostbereich.

Auf der Gegenseite meldete auch Russland ukrainischen Beschuss. 52 Drohnen sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau abgewehrt worden. Der Gouverneur von Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, teilte mit, dass durch Raketenbeschuss in der Nacht Energieobjekte beschädigt worden seien. Zu den Folgen machte er keine Angaben. Die Region kämpft seit Wochen mit Problemen bei der Energieversorgung.

Residents dance outdoors to stay warm and lift spirits during a power outage in a residential neighborhood of Kyiv on January 24, 2026, following Russian missile and drone attacks on Ukrainian energy infrastructure amid the Russian invasion in Ukraine. (Photo by Roman PILIPEY / AFP)

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