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Dies kommt teilweise auch daher, dass erstmals Schüler, die wegen Sprachdefiziten im vergangenen Sommersemester als außerordentlich geführt wurden bzw. Deutsch-Förderklassen besuchten, zur Teilnahme verpflichtet sind. Als Herausforderung habe sich gestellt, genug Lehrpersonal zu finden, was aber gelungen sei, wie Wiederkehr erfreut berichtete. Mehr als 7.000 Lehrkräfte, darunter auch Studierende, werden in den kommenden drei Wochen im Einsatz sein.
In erster Linie soll die Sommerschule dazu dienen, Lerndefizite zu reduzieren und die Schüler wieder an den Alltag an den Bildungsstätten zu gewöhnen. Direktor Adolf Solly, dessen Volksschule in der Julius-Meinl-Gasse Wiederkehr Montagvormittag seinen Besuch abstattete, berichtete, dass die Teilnehmer an den Sommerschulen zu Schulbeginn ihren Kollegen jeweils deutlich voraus seien.
Wiens Bildungsdirektorin Elisabeth Fuchs betonte ebenfalls, dass der Wiedereinstieg für Schüler nach den langen Ferien immer schwierig sei. Daher sei die Sommerschule auch eine gute Möglichkeit, sich wieder auf den Schul-Alltag einzustimmen.
Die Bundeshauptstadt ist logistisch besonders gefordert, was die Organisation der Sommerschule angeht. Denn fast 16.000 jener Schüler, die sie besuchen, leben in der Bundeshauptstadt.
Eingeführt worden war die Sommerschule in der Hoch-Zeit der Corona-Pandemie, um Bildungsverluste durch Home-Schooling zu verhindern. Mittlerweile ist jeden Sommer ein Regelbetrieb eingekehrt, der sich jeweils über die letzten zwei Wochen vor Schulbeginn erstreckt, also gesamt über drei Wochen, da ja außerhalb der Ost-Region die Schule erst eine Woche später startet. Für Wiedkehr steht der Nutzen der Sommerschule außer Frage. Sie sei ein wichtiges Instrument für Bildungsgerechtigkeit und Bildungschancen, so der Minister in einem Pressestatement, bevor er sich auch noch Zeit für Gespräche mit Lehrenden und Schülern nahm.
