von
Dabei ging es unter anderem um die Erlaubnis zur Nutzung von Militärstützpunkten und um Überflugrechte. Nach Angaben Ruttes gab es während des Iran-Kriegs auf Stützpunkten in europäischen Ländern mehrere tausend Starts und Landungen von US-Militärflugzeugen. Der Kontinent sei für die Vereinigten Staaten eine "Plattform der Machtprojektion". Rutte bezog sich damit auf die Tatsache, dass die europäischen Stützpunkte wegen ihrer geografischen Nähe Einsätze des US-Militärs etwa in Afrika und dem Nahen Osten deutlich vereinfachen.
Rutte will Trump am (heutigen) Mittwoch in Washington treffen - und damit kurz vor dem NATO-Gipfel, der in zwei Wochen in der türkischen Hauptstadt Ankara stattfindet. Für den Chef des von Trump infrage gestellten, westlichen Verteidigungsbündnisses geht es bei den Gesprächen im Weißen Haus darum, die Wogen so gut wie möglich zu glätten. Trump hatte Großbritannien, Deutschland und Italien beim Iran-Krieg mangelnde Unterstützung vorgeworfen. "Wir haben sie gebeten zu kommen, und sie waren nicht für uns da", sagte Trump.






