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Das ärmste Land der EU steckt seit Jahren in einer politischen Krise - es war bereits die achte Parlamentswahl binnen fünf Jahren.
Die Bulgaren hätten mit ihrer Stimmabgabe "ihren Willen bekräftigt, stabile Institutionen zu haben sowie Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit zu verteidigen, indem sie einer einzigen politischen Kraft eine parlamentarische Mehrheit verschafft haben", sagte der ehemalige Kampfpilot Radew.
Im Wahlkampf hatte er eine "Zerschlagung des oligarchische Modells" angekündigt. Nun sieht Radew sich nun mehreren Herausforderungen gegenüber, darunter eine steigende Inflation und ein blockiertes Justizsystem. Zudem muss er eine Reihe von Reformen angehen - insbesondere zur Korruptionsbekämpfung -, um im Rahmen eines Konjunkturprogramms EU-Gelder in Höhe von 400 Millionen Euro zu erhalten.





