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"NYT": US-Militärfehler führte zu Angriff auf Schule im Iran

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Gräber für bei Angriff aus Schule getötete Kinder werden ausgehoben
©Iranian Press Center, APA
Laut "New York Times" (NYT) hat ein Fehler der US-Streitkräfte zu einem Raketenangriff auf eine iranische Schule mit womöglich mehr als 150 Toten geführt. Das habe eine US-Militäruntersuchung vorläufig ergeben, berichtete die Zeitung am Mittwoch. Danach wurden bei dem Angriff veraltete Daten des US-Militärgeheimdienstes DIA über die Zielumgebung genutzt. US-Präsident Donald Trump hatte zunächst den Iran für den Angriff verantwortlich gemacht.

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Später verwies der Republikaner auf die laufende Untersuchung und sagte: "Was immer bei dem Bericht rauskommt, ich bin willens mit diesem Bericht zu leben." Die Untersuchung dauere weiter an, sagten US-Verantwortliche dem Blatt. Übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge wurde die Volksschule in Minab im Süden des Iran getroffen, während offenbar eine Tomahawk-Rakete auf einen benachbarten Marinestützpunkt der iranischen Revolutionsgarden niederging.

Nach Recherchen der "New York Times" sind die USA das einzige am Iran-Krieg beteiligte Land, das Tomahawk-Raketen einsetzt. Dem neuen Bericht zufolge war die Schule früher ein Teil des Marinestützpunktes. Der Angriff ereignete sich am 28. Februar, am ersten Tag des US-israelischen Krieges gegen den Iran.

Vertreter der US-Opposition hatten vom Pentagon eine "vollständige und unparteiische" Untersuchung gefordert. Falls die USA für den Angriff verantwortlich seien, sei es einer der "gravierendsten Fälle mit zivilen Opfern" in Jahrzehnten von US-Militäreinsätzen im Nahen Osten, erklärten Kongressabgeordnete der Demokraten.

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