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Ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtete, dass die Stadt von heftigen Explosionen erschüttert wurde. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth kündigte für Dienstag eine Verschärfung der US-Angriffe auf den Iran an: "Heute wird der intensivste Tag unserer Angriffe im Iran sein", sagte Hegseth im Pentagon. Sein Ministerium erklärte im Onlinedienst X: "Wir haben gerade erst begonnen zu kämpfen."
Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Dabei wurden neben dem obersten Anführer Ayatollah Ali Khamenei weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. Ziele sind auch zivile Einrichtungen - vor allem Flughäfen und Energieanlagen.
Kremlchef Wladimir Putin sprach sich unterdessen für ein schnelles Ende des Iran-Kriegs aus und setzt auf eine politische Lösung des Konflikts. Das habe er in einem erneuten Telefonat mit dem iranischen Präsidenten Massud Pezeshkian deutlich gemacht, teilte der Pressedienst des Kremls mit. Pezeshkian habe Russland für Unterstützung und insbesondere humanitäre Hilfe gedankt. Die beiden Präsidenten hatten bereits am Freitag telefoniert. Putin sprach außerdem am Montag auch mit US-Präsident Trump unter anderem über den Iran-Krieg.
Russland, das selbst seit vier Jahren Krieg in der Ukraine führt, hat die Angriffe der USA und Israels auf Ziele im Iran verurteilt. Moskau und Teheran arbeiten eng zusammen und haben im vergangenen Jahr auch eine strategische Partnerschaft geschlossen, die aber keine Verpflichtung zu einem Eingreifen enthält, wenn eins der Länder attackiert wird.
Russland bestreitet aber nach Angaben des US-Sondergesandten Steve Witkoff Vorwürfe, wonach es Geheimdienstinformationen über amerikanische Militärziele im Nahen Osten an den Iran weitergegeben haben soll. Das Dementi sei in einem Telefonat am Montag zwischen US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erfolgt, sagt Witkoff dem Sender CNBC. Die "Washington Post" hatte am Freitag berichtet, Russland stelle dem Iran Zielinformationen wie die Positionen von US-Kriegsschiffen und Flugzeugen im Nahen Osten zur Verfügung.





