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Gedanken gemacht hat sich der langjährige Landeshauptmann des Burgenlands auch schon über sein Amtsverständnis im Falle einer Wahl. "Ich möchte das Präsidentenamt reformieren und viel mehr direkt bei den Menschen im Land sein. Sich bei den Festspielen in Salzburg, Bregenz und Mörbisch zu zeigen, reicht nicht", so Niessl offenbar mit kritischem Blick auf den amtierenden Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen. Er wolle die Hofburg "durchlüften", den Gemeinde- und den Städtebund häufiger treffen, einen fixen Tag pro Monat ein Bundesland besuchen und sich beim traditionellen Essen am Vorabend der Landeshauptleute-Konferenz mit an den Tisch setzen, sagte der Ex-Landeshauptmann.
Die nächste Bundespräsidentenwahl ist turnusmäßig im Herbst 2028 geplant. Van der Bellen kann nach zwei Amtszeiten nicht mehr antreten.





