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Mitte Mai hatte Netanyahu gesagt, die israelischen Streitkräfte kontrollierten 60 Prozent des Palästinensergebiets. Bereits in den Wochen zuvor hatten Medien von einem weiteren Vorrücken der Armee berichtet.
Die Hamas und ihre Verbündeten hatten mit ihrem Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 den Krieg im Gazastreifen ausgelöst. Bei Massakern an dem Tag töteten die Islamisten 1.221 Menschen, 251 Opfer verschleppten sie als Geiseln in den Gazastreifen. Israel startete daraufhin eine Militäroffensive im Gazastreifen. In den zwei sich anschließenden Kriegsjahren wurden nach nicht überprüfbaren Hamas-Angaben mehr als 70.000 Palästinenser getötet.
Eine maßgeblich von den USA vermittelte Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ist seit Oktober 2025 in Kraft. Beide Seiten werfen sich immer wieder Verstöße vor. Gemäß der Einigung sollten sich die israelischen Streitkräfte hinter eine "Gelbe Linie" im Gazastreifen zurückziehen - was ihnen weiterhin die Kontrolle über mehr als 50 Prozent des von der Hamas beherrschten Küstengebiets ermöglicht.
Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu (C) attends the annual ceremony on the eve of Israel's Remembrance Day for fallen soldiers (Yom HaZikaron) at the Yad LaBanim Memorial in Jerusalem on April 20, 2026. (Photo by Marc Israel SELLEM / POOL / AFP)





