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Nach Großangriff auf Kiew - Neue Attacken im Grenzgebiet

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In den vergangenen Tagen wurde auch Kiew massiv angegriffen
©Handout, Ukraine Emergency Service, APA
Die gegenseitigen Angriffe im russisch-ukrainischen Grenzgebiet haben sich am Pfingstmontag fortgesetzt. In der russischen Region Belgorod kam laut Behörden ein Mann bei einem Raketen- und Drohnenangriff ums Leben, ein weiterer wurde verletzt. Zudem sei die Energieinfrastruktur beschädigt worden, was zu Strom- und Wasserausfällen in der Stadt Belgorod geführt habe. In der südukrainischen Region Cherson gab es zwei Tote und 16 Verletzte aufgrund von russischen Angriffen.

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In Saporischschja im Südosten der Ukraine wurden den dortigen Behörden zufolge zudem drei Menschen verletzt. Im russisch kontrollierten Horliwka im Osten der Ukraine wurden dem russischen Staatsfernsehen zufolge fünf Menschen bei Drohnenangriffen verletzt.

Die Angriffe folgten auf eine der schwersten russischen Bombardierungen der ukrainischen Hauptstadt Kiew seit Beginn des Kriegs im Februar 2022. Dabei wurden nach ukrainischen Angaben am Sonntag insgesamt vier Menschen getötet und Dutzende verletzt. Die ukrainische Luftwaffe teilte mit, Russland habe insgesamt 600 Drohnen und 90 Raketen abgefeuert. Das russische Verteidigungsministerium erklärte laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Interfax, es seien vier verschiedene Raketentypen eingesetzt worden, darunter die Hyperschall-Mittelstreckenrakete vom Typ Oreschnik sowie die Systeme Iskander, Kinschal und Zirkon. Die Angriffe hätten sich gegen militärische Ziele gerichtet und seien eine Vergeltung für ukrainische Angriffe auf zivile Ziele gewesen.

Die Angaben aus den Kampfgebieten ließen sich von der Nachrichtenagentur Reuters zunächst nicht unabhängig überprüfen. Sowohl Russland als auch die Ukraine weisen den Vorwurf zurück, gezielt zivile Objekte ins Visier zu nehmen. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte Vergeltung für einen ukrainischen Drohnenangriff auf ein Studentenwohnheim in der russisch besetzten Region Luhansk angekündigt. Das ukrainische Militär wies diese Darstellung zurück und erklärte, es habe eine russische Drohnen-Kommandoeinheit ins Visier genommen.

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