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Die Vorwürfe gegen Suu Kyi reichen von Anstiftung zum Aufruhr, über Korruption und Wahlbetrug bis hin zu Verrat von Staatsgeheimnissen. Suu Kyi hat alles zurückgewiesen. Ihr Lager sieht die Urteile als Mittel, um die international bekannte Politikerin von der Macht fernzuhalten. Ein Sohn Suu Kyis hatte Anfang September wegen des Gesundheitszustands die sofortige Freilassung seiner Mutter gefordert. Suu Kyi leide unter zunehmenden Herzproblemen und benötige dringend ärztliche Hilfe.
Der heutige Präsident Min Aung Hlaing hatte 2021 einen Militärputsch gegen die demokratisch gewählte Regierung unter Suu Kyi angeführt. Seitdem wird das südostasiatische Land von einem Bürgerkrieg erschüttert; Zehntausende Menschen wurden getötet, Millionen vertrieben.






