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Gespräche mit anderen ausländischen Medien sollen dem Geheimdienstministerium gemeldet werden. Kontakte zu ausländischen Botschaften oder Organisationen ohne vorherige Genehmigung des Außenministeriums sollen zudem mit Geldstrafen und dem Entzug bestimmter sozialer Rechte geahndet werden. Das Gesetz sieht zudem Haftstrafen von bis zu 30 Jahren vor, wenn politische Initiativen im Auftrag ausländischer Geheimdienste die Sicherheit des Irans gefährden. Diese Fälle sollen vor Revolutionsgerichten verhandelt werden.
Die einzelnen Bestimmungen des Gesetzes müssen noch im Parlament debattiert werden, sagte der Abgeordnete Osman Salari der Nachrichtenagentur Misan. Nach der endgültigen Verabschiedung muss der Entwurf vom Wächterrat geprüft werden, dem einflussreichen religiösen Kontrollgremium des Landes. Der Iran hatte im Jahr 2025 nach einem zwölftägigen Krieg mit Israel die Strafen für die Zusammenarbeit mit feindlichen Staaten verschärft. Auf Grundlage dieses Gesetzes wurde in diesem Monat die Fotojournalistin Jalda Moajeri zu 15 Jahren Haft verurteilt. Ihr war unter anderem vorgeworfen worden, feindlichen Medien Interviews gegeben zu haben.