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Die Menschen stehen teils unter Schock. "Ich habe mein Haus und mein Auto verloren, aber meinen Kindern geht es gut", sagte Hiba, deren zehnstöckiges Wohnhaus im Zentrum Beiruts getroffen wurde, der Nachrichtenagentur dpa.
Israel hatte in einem überraschenden Großangriff am Mittwoch zahlreiche Ziele im Libanon bombardiert, darunter auch in der Hauptstadt Beirut. Nach jüngsten Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums wurden mindestens 182 Menschen getötet, darunter viele Zivilisten, und rund 900 Menschen verletzt.
Die Angriffe trafen nicht nur die südlichen Vororte Beiruts, die als Hochburg der Schiitenmiliz Hisbollah gelten, sondern auch Wohn- und Geschäftsviertel im Zentrum Beiruts, viele davon ohne Vorwarnung. Israels Militär begründete das Vorgehen damit, Kommandanten und militärische Infrastruktur der Hisbollah ins Visier genommen zu haben. Die Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran gelte demnach nicht im Libanon, der Iran und Vermittler Pakistan sahen das allerdings anders.






