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Der Gouverneursrat zeigte sich in einer Resolution "tief besorgt", dass IAEA-Inspektoren keine aktuellen Informationen zu den Uranbeständen und keinen Zugang zu Atomanlagen im Iran hätten. Es bestehe "äußerst dringender Handlungsbedarf", hieß es in dem Text. Teheran solle schnellstens alles offenlegen, damit die IAEA bestätigen könne, dass kein Atommaterial für militärische Zwecke abgezweigt werde. Teheran bestreitet, nach Nuklearwaffen zu streben.
Die Resolution wurde von 23 der 35 Staaten im Gouverneursrat unterstützt. Russland, China und Niger stimmten nach Angaben von Diplomaten dagegen. Die restlichen Länder enthielten sich oder nahmen nicht an der Abstimmung teil. Wegen der Ablehnung Moskaus und Pekings ist es unwahrscheinlich, dass der UNO-Sicherheitsrat nun Schritte gegen Teheran einleitet, hieß es aus westlichen Diplomatenkreisen.
Teheran hatte IAEA-Inspektionen in den vergangenen Jahren immer mehr eingeschränkt. Dies war eine Reaktion auf die Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, aus dem Atompakt mit dem Iran auszusteigen. Seit den ersten Angriffen der USA und Israels auf iranische Atomanlagen im Vorjahr hat die Islamische Republik die Zusammenarbeit mit der IAEA fast gänzlich eingestellt.
Unter anderem hat die Behörde keinen Zugang zu mehr als 400 Kilogramm an beinahe waffentauglichem Uran, die der Iran in den vergangenen Jahren produziert hatte. Inspektionen seien angesichts der anhaltenden militärischen Operationen unmöglich, sagte Irans Botschafter bei der IAEA, Reza Najafi.
The United Nations Security Council holds an emergency meeting on the Ukraine-Russia war at UN Headquarters in New York, on July 27, 2026. The emergency session was requested by Ukraine and backed by European members to address recent Russian missile and drone strikes hitting civilian cargo ships and port infrastructure in the Black Sea. (Photo by Leonardo MUNOZ / AFP)
