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"Mit der modernisierten Panzerflotte stärken wir die Fähigkeiten des Österreichischen Bundesheeres genau dort, wo sie für die militärische Landesverteidigung besonders wichtig sind", zeigte sich Tanner überzeugt. Mit der Übergabe dieser Fahrzeuge werde der "Aufbauplan 2032+" sichtbar, betonte die Verteidigungsministerin.
Das Bundesheer leitete die Modernisierung der Panzerflotte 2023 ein. Nach und nach werden die Fahrzeuge schrittweise zur Überholung nach Wien beziehungsweise München gebracht. Mit der Modernisierung soll ihre Einsatzfähigkeit langfristig sichergestellt werden. Das Upgrade umfasst etwa Anpassungen an Fahrwerk, Turm, Bewaffnung, Bedienplätzen und Kommunikation.
Beim "Leopard" werden etwa veraltete Komponenten ersetzt, die Nachtkampffähigkeit wiederhergestellt sowie die Turmhydraulik durch einen elektrischen Antrieb ersetzt. Dafür sind laut Heeresangaben 305 Millionen Euro vorgesehen. Auch die Schützenpanzer "Ulan" werden umfassend überholt. Dabei werden unter anderem Optiken und elektronische Komponenten erneuert, die elektrische Anlage saniert und Laufwerkskomponenten ausgetauscht. Dafür sind rund 460 Millionen Euro veranschlagt.
Der "Leopard" ist das Hauptwaffensystem der österreichischen Panzertruppe und verfügt über eine leistungsstarke Hauptbewaffnung, eine mehrköpfige Besatzung sowie einen starken Antrieb. Der "Ulan" bildet das Gefechtsfahrzeug der österreichischen Panzergrenadiere. Er ist mit einer Bordkanone ausgestattet und bietet Platz für eine Gruppe von Grenadieren sowie seine Besatzung.
