2025 hat Österreich einen deutlichen Rückgang bei den Asyl-Anträgen beschert. Gesamt wurden 16.284 Ansuchen gestellt. Das ist ein Minus von 36 Prozent gegenüber dem Jahr davor. Hoch gerechnet auf die Bevölkerungszahl liegt Österreich damit in der EU nur noch an zwölfter Stelle. In der Antragsstatistik an der Spitze stehen heuer Afghanen vor Syrern. Gewährt wurde Asyl bzw. subsidiärer Schutz in 11.384 Fällen. Dazu kamen 1.315 humanitäre Aufenthaltstitel.
von
Vermeldet wird zudem ein Rekord an Ausreisen mit 14.156. Zwangsweise erfolgte dies in 46 Prozent aller Fälle. Fast die Hälfte der Abgeschobenen (48 Prozent) war straffällig. Bei den im Vorjahr abgeschobenen Personen liegen Slowaken vor Türken an der Spitze. Auch 926 Syrer verließen Österreich, der größte Teil von ihnen (805) freiwillig. Schubhaft wurde in über 3.100 Fällen verhängt. In knapp 2.500 Fällen wurde Asyl bzw. subsidiärer Schutz aberkannt. Mit Abstand am häufigsten betroffen waren Russen.






