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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa beraten mit Premierminister Nikol Paschinjan zudem über den Ukraine-Krieg sowie die Auswirkungen der Krise im Nahen Osten. Weitere Themen des Gipfels dürften ein möglicher EU-Beitritt Armeniens sowie Erleichterungen für armenische Bürger bei der Einreise in den Schengenraum sein.
Am 7. Juni finden in Armenien Parlamentswahlen statt. Der traditionelle Verbündete Russlands hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend der EU angenähert, zum Ärger Moskaus. Brüssel hilft Jerewan seit April dabei, sich vor ausländischer Einmischung zu schützen, insbesondere vor Desinformationskampagnen aus Russland.
Die EU ist ein wichtiger Partner Armeniens, etwa für Handel und Investitionen. Seit 2021 ist ein Partnerschaftsabkommen in Kraft. Die EU hat ein geostrategisches Interesse, Länder wie Armenien an sich zu binden. Zwar schwindet Russlands Einfluss im Südkaukasus, aber auch die USA unter Präsident Donald Trump treiben Initiativen voran. Das Treffen findet einen Tag nach der Zusammenkunft mit rund drei Dutzend europäischen Staats- und Regierungschefs in der Hauptstadt Jerewan statt, darunter neben dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.





