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Aktivisten: 5.137 Todesopfer bei Protesten im Iran bestätigt

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Schäden nach Protesten in Teheran
©AFP, APA, ATTA KENARE
Bei den Massenprotesten im Iran hat es bisher laut dem Menschenrechtsnetzwerk HRANA 5.137 bestätigte Todesopfer gegeben. Zusätzlich prüft die in den USA ansässige Agentur 12.904 weitere Fälle. Mindestens 7.402 Menschen sollen schwer verletzt worden sein. Offiziellen Quellen zufolge gab es bei den Aufständen 3.117 Tote. Mehr als 2.400 Menschen seien dabei durch "terroristischen Aktivitäten" gestorben. Ranghohe iranische Militärs warnten die USA unterdessen vor einem Angriff.

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Der Verweis auf Terroraktionen kam vom iranischen Botschafter bei der UNO in Genf. Die iranische Regierung macht die Erzfeinde Israel und USA für die vielen Toten verantwortlich. Unabhängige Belege legten die iranischen Behörden nicht vor.

Die Aktivisten wiederum weisen darauf hin, dass die Auswertung und Überprüfung von Todeszahlen Zeit in Anspruch nehme. Seit drei Wochen gebe es Internetabschaltungen und -störungen. Das genaue Ausmaß der Gewalt sei deshalb noch unklar.

Die Proteste waren Ende Dezember ausgebrochen. Ausgelöst durch die schwere Wirtschaftskrise im Land gingen zunächst Händler auf die Straßen. Vor gut zwei Wochen kam es in den Metropolen am 8. und 9. Jänner dann zu Massenprotesten, die brutal niedergeschlagen wurden.

Ranghohe iranische Armeebefehlshaber warnten indes die USA laut dem Staatssender PressTV vor Attacken. Der stellvertretende Kommandant der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC), General Mohammad Karami, erklärte demnach: "Die Reaktion des Iran wird die Feinde jede Abenteuerlust bereuen lassen."

Brigadegeneral Seyyed Majid Mousavi, Chef der Luft- und Raumfahrtabteilung der Revolutionsgarden, drohte demnach mit einer "entschlossenen Reaktion". Er erklärte: "Trump redet viel, aber er sollte sich sicher sein, dass er seine Antwort auf dem Schlachtfeld erhalten wird."

Die Militärs reagierten auf Äußerungen von US-Präsident Donald Trump am Donnerstag. Trump hatte angekündigt, eine "riesige Flotte" sei auf dem Weg in die Gewässer nahe dem Iran. Der iranische Präsident Masoud Pezeshkian hatte bereits am vergangenen Sonntag den USA mit einem "umfassenden Krieg" gedroht, falls sie den obersten Führer, Ayatollah Ali Khamenei, angreifen sollten.

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