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Die jetzigen Werte des Kennedy Centers stünden aber in Konflikt mit seiner "Symphony No. 15", schrieb Glass in einem Brief, den er auch via Online-Plattform X veröffentlichte. Deswegen werde er das Werk dort nicht aufführen lassen.
Zuvor hatten bereits zahlreiche andere Künstlerinnen, Künstler und Gruppen Auftritte am Kennedy Center abgesagt - darunter die Schauspielerin Issa Rae, das Musical "Hamilton", der Banjo-Spieler Béla Fleck, die Opernsängerin Renée Fleming, die Martha Graham Dance Company, der "Wicked"-Komponist Stephen Schwartz sowie die Washington National Opera, die seit 1971 dort auftritt.
US-Präsident Trump hatte bereits kurz nach seinem Amtsantritt mehrere Mitglieder des Kuratoriums des Kennedy Centers entlassen, selbst den Vorsitz übernommen und den früheren US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, zum Präsidenten gemacht. Später benannte der die Einrichtung in Trump-Kennedy-Center um.
In dem 1971 eröffneten prunkvollen Bau am Potomac-Fluss werden traditionell alle Genres von Theater, Tanz und Musik gezeigt. Es wurde ursprünglich nach dem früheren Präsidenten John F. Kennedy (1917-1963) benannt.
(FILES) US musician and composer Philip Glass gestures during a press conference at the Fine Arts Palace in Mexico City on May 10, 2018. Glass has become the latest artist to sever ties with Washington's Kennedy Center following its takeover by President Donald Trump, withdrawing a major new work from the institution as political controversy continues to engulf the once-nonpartisan venue. Glass announced on January 27, 2026 he would pull "Symphony No. 15: 'Lincoln'" from a planned June world premiere by the National Symphony Orchestra (NSO), a decision that adds weight to a growing artist backlash against changes made under Trump's leadership of the arts complex. (Photo by ALFREDO ESTRELLA / AFP)




