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"Amazon gehört Jeff Bezos, einem milliardenschweren Unterstützer des Präsidenten", schrieb Young an seine Fans. Die internationale Politik von Donald Trump und seine Unterstützung von ICE würden es ihm unmöglich machen, dies zu ignorieren. "Wenn Sie so empfinden wie ich, empfehle ich dringend, Amazon nicht zu nutzen", wie auch der "Standard" zitierte. Es gebe viele Wege, den Online-Riesen zu umgehen. Wer suche, werde seine Musik "an vielen anderen Orten finden", so der 80-Jährige.
Youngs kompletter Katalog sowie ein umfangreiches Archiv mit Livekonzerten, Studio-Outtakes und Konzertfilmen sind gegen Gebühr auf der Webseite "Neil Young Archives" in hochauflösender Klangqualität verfügbar. Das gesamte Angebot hat er nun den Menschen in Grönland kostenlos zur Verfügung gestellt - als Reaktion auf Drohungen von Trump gegen das Land. "Ich hoffe, dass meine Musik und meine Musikfilme etwas von dem unbegründeten Stress und den Drohungen lindern können, die Sie durch unsere unpopuläre und hoffentlich nur vorübergehende Regierung erleben", schrieb Young.
In einem weiteren öffentlichen Brief vom Montag äußerte sich die streitbare Folk- und Rock-Ikone laut "Rolling Stone" zur aktuellen US-Medienlandschaft: Amerika brauche Wahrheit, "keine Medien, die darauf fixiert sind, es allen recht zu machen".
Neil Youngs Europatournee mit den Chrome Hearts startet am 17. Juni im Eden Project in Cornwall, England. Einen Österreich-Termin gibt es nicht.
(S E R V I C E - neilyoungarchives.com )





